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Satzung des Tierschutzvereins Löffeltreff e.V.
 
in der Fassung vom 24.09.2007

Präambel
Der Verein hilft Kaninchen in Not. Dies geschieht, indem die Tiere in Pflegestellen vorüberghehend Unterkunft finden und versorgt werden. Ein weiteres Ziel ist die Vermittlung von gesunden Kaninchen in artgerechte Haltung.
 
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
(1) Der Verein führt den Namen Löffeltreff. Er soll in das Vereinsregister in Hamburg eingetragen werden. Nach Eintragung lautet der Name des Vereins Löffeltreff e. V.
 
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Hamburg.
 
(3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr (01.01. des Jahres - 31.12. des Jahres). Das erste Geschäftsjahr des Vereins ist ein Rumpfgeschäftsjahr.
 
§ 2 Zweck und Gemeinnützigkeit
(1) Zweck des Vereins sind
 
Der Verein widmet sich ausschließlich gemeinnützigen Zwecken und fördert hierzu den Tierschutz. Dies geschieht durch:

  • Bereitstellung und der Betrieb einer Station zur Aufnahme hilfebedürftiger Kaninchen
  • Aufnahme und ggf. medizische Versorgung hilfebedürftiger Kaninchen
  • Vermittlung in artgerechte Haltung
  • Materielle und finanzielle Unterstützung von Stationen, die die Aufnahme hilfebedürftiger Kaninchen zum Ziel haben und andere steuerbegünstigte Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts sind
  • Informationsbereitstellung, Aufklärung und Beratung über artgerechte Kaninchenhaltung
Vom Vereinszweck ausdrücklich ausgeschlossen ist die Unterstützung der Zucht von Kaninchen zu Versuchstierzwecken, kommerziellen oder sonstigen Zwecken.
 
(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
 
(3) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
 
(4) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
 
(5) Es darf keine Person begünstigt werden durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung.
 
(6) Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
 
§ 3 Rechtsgrundlage
(1) Die Rechte und Pflichten der Mitglieder werden durch die Satzung des Vereins geregelt.
 
(2) Die Rechte und Pflichten der Organe werden durch die Satzung des Vereins geregelt.
 
§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Auf Antrag kann jede natürliche Person, aber auch jede juristische Person Mitglied im Verein werden, die die Satzung und die Grundsätze des Vereins anerkennt. Die Ehrenmitgliedschaft wird vom Vorstand verliehen.
 
(2) über die Aufnahme entscheidet der Vorstand nach seinem Ermessen.
 
(3) Die Entscheidung des Vorstandes zur Aufnahme eines Mitgliedes ist nur rechtswirksam, wenn das aufzunehmende Mitglied den Mitgliedsbeitrag zahlt.
 
§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft endet
 
a) durch Austritt auf Grund einer schriftlichen Erklärung
 
b) durch Ausschluss aus dem Verein auf Grund eines Beschlusses des Vorstandes,
 
c) mit dem Tod des Mitgliedes als natürliche Person,
 
d) mit der Auflösung des Mitgliedes als juristische Person.
 
(2) Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Die Erklärung kann nur zum Ende des Kalenderjahres erfolgen und muss mindestens drei Monate vorher abgegeben werden.
 
§ 6 Mitgliedsbeiträge
(1) Der Jahresbeitrag ist zum 01. Januar des Jahres (bei Neumitgliedern bei Aufnahme) fällig und grundsätzlich im Lastschriftverfahren zu entrichten.
 
(2) Die Höhe der Beiträge werden von der Mitgliederversammlung beschlossen.
 
(3) Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen befreit.
 
§ 7 Rechte der Mitglieder
(1) Die Mitglieder sind berechtigt zur Teilnahme am allgemeinen Vereinsleben und zu dessen aktiver Gestaltung.
 
(2) Die Mitglieder sind insbesondere berechtigt:
 
a) durch Ausübung des Stimmrechtes an den Beratungen und Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung teilzunehmen,
 
b) die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der hierfür getroffenen Bestimmungen zu nutzen,
 
(3) Die Mitglieder sind berechtigt zur Mitwirkung in den Organen des Vereins.
 
(4) Die Mitglieder sind zur Ausübung des Stimmrechts berechtigt ab dem vollendeten 18. Lebensjahr.
 
§ 8 Pflichten der Mitglieder
(1) Die Mitglieder sind verpflichtet zur Teilnahme am allgemeinen Vereinsleben und zu dessen aktiver Gestaltung.
 
(2) Die Mitglieder sind insbesondere verpflichtet:
 
a) die Satzung des Vereins zu befolgen,
 
b) nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln
 
§ 9 Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind:
 
a) der Vorstand,
 
b) die Mitgliederversammlung
 
§ 10 Zusammensetzung und Zuständigkeit des Vorstandes
(1) Der Vorstand besteht aus drei Personen:
 
a) dem Ersten Vorsitzenden,
 
c) dem Kassenwart,
 
d) dem Schriftführer
 
(2) Der 1. Vorsitzende vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Die Geschäftsführung des Vereins obliegt dem Vorstand. Er ist an die Satzung und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden. Er übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus.
 
(3) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und erledigt alle Angelegenheiten und Verwaltungsaufgaben des Vereins, soweit diese nicht durch Satzung oder Gesetz anderen Organe des Vereins zugewiesen sind.
 
(4) Der Vorstand ist insbesondere zuständig für folgende Angelegenheiten:
 
a) Einberufung, Vorbereitung und Leitung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung
 
b) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlungen,
 
c) Aufstellung des Haushaltsplanes für das Geschäftsjahr,
 
d) Erstellung des Jahresberichtes für das Geschäftsjahr,
 
e) Buchführung im Geschäftsjahr,
 
f) Aufnahme von Mitgliedern.
 
Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. Annahme und änderung dieser Geschäftsordnung bedarf der Zwei-Drittel-Mehrheit der Vorstandsmitglieder.
 
§ 11 Wahl und Amtsdauer des Vorstandes
(1) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von fünf Jahren gewählt, wobei der Vorstand auch nach Ablauf der Amtsdauer bis zur Neuwahl im Amt verbleibt. Die unbegrenzte Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig.
 
(2) Eine Wahl ist auch in Abwesenheit des zu Wählenden möglich sofern dieser die Wahl annimmt oder die Annahme durch einen Vertreter erklären lässt.
 
(3) Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsdauer aus dem Vorstand aus, kann der Gesamtvorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen ein Ersatzmitglied wählen.
 
§ 12 Einberufung der Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist das beschließende Organ des Vereins. Sie ist vom Vorstand mindestens einmal alle 2 Jahre einzuberufen.
 
(2) Die Mitgliederversammlung muß - spätestens sieben Tage bevor sie zusammentritt - durch schriftliche Benachrichtigung und unter Angabe der Tagesordnung einberufen werden.
 
(3) Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens 10 Prozent aller ortsansässigen, stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Ist eine Mitgliederversammlung nicht beschlußfähig, so kann mit der gleichen Tagesordnung eine neue Mitgliederversammlung nach frühestens 14 Tagen einberufen werden, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlußfähig ist. Auf diese Folge ist in der Benachrichtigung hinzuweisen.
 
(4) Beschlüsse der Mitgliederversammlung über Satzungsänderungen bedürfen Zwei-Drittel- Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.
 
(5) Bei Abwesenheit eines Mitgliedes kann dieses seine Stimme schriftlich einem anderen Mitglied übertragen; es darf jedoch kein Mitglied mehr als eine fremde Stimme übernehmen.
 
(6) über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen; es ist vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.
 
§ 13 Kassenprüfer
über die Jahresmitgliederversammlung ist ein Kassenprüfer für die Dauer von 4 Jahren zu wählen. Der Kassenprüfer hat die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu prüfen und dabei insbesondere die satzungsgemäße und steuerlich korrekte Mittelverwendung festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Aufgaben. Der Kassenprüfer hat die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.
 
§ 14 Auflösung des Vereins
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von 90% der abgegebenen gültigen Stimmen.
 
(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an den Deutschen Tierschutzbund e. V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
 
Als Liquidatoren werden die im Amt befindlichen vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder bestimmt, soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes abschließend beschließt.
 
(3) Die Mitglieder haben beim Ausscheiden oder bei der Auflösung des Vereins keinerlei Ansprüche an das Vermögen.
 
§ 15 Inkrafttreten
(1) Diese Satzung wurde auf der Gründungsversammlung am 10.08.2007 beschlossen.
 
(2) Diese Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.


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Aktualisiert : 17.11.2010