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Die Anatomie des Kaninchens


Das Skelett


1 : Unterkiefer
2 : Oberkiefer
3 : Augenhöhle
4 : Scheitelbein
5 : Halswirbelsäule
6 : Brustwirbelsäule
7 : Schulterblatt
8 : Lendenwirbelsäule
9 : Darmbein
10 : Kreuzwirbel
11 : Schwanzwirbel
12 : Rippen, zum Rippenborgen vereinigt
13 : Oberarmbein
14 : Elle
15 : Speiche
16 : Vorderfußwurzelgelenk
17 : Vordermittelfußknochen
18 : Zehenknochen
19 : Oberschenkelbein
20 : Kniescheibe
21 : Schienbein
22 : Wadenbein
23 : Fersenbein
24 : Fußwurzelgelenk
25 : Mittelfußknochen
26 : Zehenknochen
27 : Schlüsselbein

Quelle : "Kaninchenkrankheiten" von Winkelmann & Lammers

 
Das Skelett des Kaninchens ist sehr zierlich und sein Gesamtgewicht beträgt nur 8% der Körpermasse.


Die Körperteile


1 : Strin
2 : Nasenrücken
3 : Nasenöffnung
4 : Lippen
5 : Kehlgegend
6 : Backe
7 : Nacken
8 : Schulterblattknorpelgegend
9 : Schulterblattgegend
10 : Rücken
11 : Lende
12 : Flanke
13 : Kreuzgegend (Kruppe)
14 : Ferse
15 : Mittelfuß
16 : Hinterzehen
17 : Bauch
18 : Ellenborgengegend
19 : Unterarm
20 : Vorderzehen
21 : Oberarmgegend
22 : Vorderbrust

Darstellung in Anlehnung an "Kaninchenkrankheiten" von Winkelmann & Lammers


Die Sinnesorgane
Wie alle Säugetiere sind Kaninchen mit fünf Sinnen ausgestattet: Fühlen, Schmecken, Riechen, Hören und Sehen.
 
Fühlen
Die Tasthaare (Vibrissen), die an Oberlippe, Kinn und Augenbrauen sitzen, dienen dem Kaninchen der Orientierung und Abtastung vor Allem im Dunkeln. Ahand der Tasthaare können Hindernisse erkannt und Durchgänge abgemessen werden, ob sie breit und hoch genug für ein Hindurchkommen sind. Diese mit Nerven ausgestatteten Haare dürfen auf keinen Fall abgeschnitten oder rausgezupft werden, da das Kaninchen dort auch Schmerz empfindet!
 
Schmecken
Kaninchen sind, wie wir schon immer geahnt haben, wahre Feinschmecker, sie haben einen gut entwickelten Geschmackssinn und können zwischen süß, sauer, bitter und salzig unterscheiden, wobei sie das Süsse ganz besonders mögen ;-)
 
Riechen
Der Geruchssinn ist wohl der wichtigste und ausgepägteste Sinn beim Kaninchen. Die Nase ist mit 100 Millionen Riechzellen ausgestattet, die Nasenflügel, die herauf- und heruntergezogen werden, sind immer in Bewegung. Artgenossen werden anhand anhand des Geruches erkannt und unterscheiden, aber auch bei der Futtersuche kommt die kleine tapfere Nase zum Einsatz.
 
Hören
Das Gehör ist beim Kaninchen überdurschnittlich gut entwickelt. Die großen Ohrmuscheln, die unabhängig voneinander bewegt werden können, sind wie Schalltrichter gebaut und verschaffen dem Kaninchen einen Hörraum von 360 Grad, es braucht also den Kopf nicht zu bewegen, um Geräusche aufzunhemen. Die Gesamthörempfindlichkeit liegt beim Kaninchen zwischen 100 - 50.000 Hz. Zum Vergleich: beim Menschen liegt sie bei 1.000 - 5.000 Hz, Kaninchen hören demnach auch sehr tiefe Töne, die wir Menschen nicht mehr wahrnehmen können, aber vor allem nehmen Kaninchen die höheren Töne sehr gut wahr, die ihnen oftmals Angst machen.
 
Sehen
Durch ihre großen, seitlich am Kopf sitzenden Augen haben Kaninchen fast einen Rundumblick. Sie haben jedoch ein geringes räumliches Sehvermögen und sehen Dinge in der Ferne besser als das, was sich genau vor ihnen befindet. Die Pupillen des Kaninchens können sich nicht verkleinern, daher mögen sie helles Licht nicht. Am besten können sie im Dämmerlicht sehen. Das Erkennen von Farben ist eingeschränkt - es wird angenommen, dass die Tiere nur zwischen grün und rot unterscheiden können.



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Aktualisiert : 17.11.2010